Ausflugsziele in Mörbisch

Heimathaus

 

UNESCO Weltkulturerbe finden Sie mitten in Mörbisch: Das Heimathaus ist eine Außenstelle des Burgenländischen Landesmuseums und entspricht dem Typus der Vorhallenhäuser mit überdachtem Stiegenaufgang. Die Küche des Hauses, früher mit „offenem Herd“ und Backstube ausgestattet, hat eine Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert. 

Der Keller ist mit einer alten Baumpresse ausgestattet und mit alten Kellergeräten, sodass er noch voll funktionsfähig ist und als eine Art Musterkeller aus dem vorigen Jahrhundert angesehen werden kann. Die vordere Stube, die "schöne Stube", ist als das Schlafzimmer der Bauernfamilie eingerichtet. Die Hinterestube ist mit dem Tischwinkel und einem Bett als weiterer Schlafraum eingerichtet. Es besteht auch die Möglichkeit in diesem besonderen Ambiente Weinproben durchzuführen.

 

Hofgassen

 

Die Hofgassen mit ihren säulengeschmückten Vorhallen sind kennzeichnend für Mörbisch. Seit dem Entstehen der Siedlung herrscht der Streckhof vor und in einer Hofgasse wohnten gewöhnlich vier Achtelbauern. Die Gliederung der Hofgassen war dabei immer gleich – vordere Stube, Küche, hintere Stube des ersten Bauern und anschließend die vordere Stube des zweiten Bauern, die Küche und die hinter Stube.

Im gleichen Wechsel folgten dann hintereinander die Kammern, Viehställe, Schweineställe mit Düngerstätten und Scheunen. Heute sind die blumengeschmückten Hofgassen beliebte Fotomotive. In der schönsten Hofgasse von Mörbisch können Sie auch das Heimathaus, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, besuchen.


Mithrasgrotte

 

Die Mithrasgrotte befindet sich in der Nähe der Strasse, die von Mörbisch nach Kroisbach (Fertörakos – Ungarn) führt und wurde 1866 von Franz Storno entdeckt.

Es enthält ein in die niedere Felswand gemeißeltes Halbrelief, das den Stier tötenden Sonnengott Mithras darstellt, rechts von ihm Phosphorus mit hoch erhobener, links Hesperus mit abwärts gewandter Fackel.

Ein Hund, der das Blut des Stieres leckt und eine Schlange ergänzen das aus dem 3. Jahrhundert nach Christus stammende Mithrasrelief. Gegenüber dem Eingang zu dem in Form einer Grotte gestalteten Sanktuarium ist dieser Moment als Kultbild dargestellt. Dieser Sonnenkult stammt aus Persien und wurde wahrscheinlich durch römische Legionen auch nach Pannonien gebracht. Die Mithrasgrotte mit dem Relief war nach den beiden Weltkriegen in sehr schlechtem Zustand. Sie befindet sich im sogenannten Niemandsland zwischen Ungarn und Österreich, liegt jedoch eindeutig auf ungarischem Staatsgebiet. Nach der Grenzöffnung in den Jahren 1990-91 wurde das Heiligtum nach den Vorstellungen ungarischer Historiker restauriert. Die Originalbildnisse wurden zur Rettung in das Museum nach Sopron gebracht und durch Kopien ersetzt.


Paneuropäisches Picknick - Tor zur Freiheit


Das Paneuropäische Picknick war eine Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze nahe der Stadt Sopron (Ödenburg) am 19. August 1989. Mit Zustimmung beider Länder sollte dabei ein Grenztor an der alten Pressburger Landstraße zwischen Sankt Margarethen im Burgenland und Sopronkőhida (Steinambrückl) in Ungarn symbolisch für drei Stunden geöffnet werden.

Zwischen 600 und 700 DDR-Bürger nutzten den kurzen Moment der Öffnung des Eisernen Vorhangs zur Flucht in den Westen, nachdem sie zuvor durch Flugblätter der Veranstalter auf das Paneuropäische Picknick aufmerksam gemacht worden waren. Die ungarischen Grenzsoldaten reagierten jedoch besonnen auf die sich anbahnende Massenflucht und schritten nicht ein.

Das Paneuropäische Picknick gilt als wesentlicher Meilenstein der Vorgänge, die zum Ende der DDR und zur deutschen Wiedervereinigung führten. Jährlich am 19. August finden Gedenkfeiern an der Stelle des Grenzdurchbruchs statt. 

An jener Stelle, an der das Grenztor einst von den Flüchtlingen durchbrochen wurde, erinnert heute ein Kunstwerk ungarischer Künstler, welches eine sich öffnende Türe darstellt.

 

Martinsplatz


Der Martinsplatz, welcher sich im Norden von Mörbisch auf dem Radweg B14 Richtung St. Margarethen befindet, ist der Top-Aussichtspunkt von Mörbisch. Hier können Sie gemütlich Rast machen und die Aussicht über den gesamten Neusiedler See geniessen. Dieser Platz eignet sich auch optimal für ein Pick Nick.



Weindenkmal

  

Das Mörbischer Weindenkmal, das von einer kreisfömigen Weinlaube umrundet ist, zählt zu Mörbisch's schönste Aussichtspunkten. Doch nicht nur die Aussicht ist interessant am Weindenkmal - sondern auch der Weinlehrpfad der dort seinen Ursprung hat.

So befinden sich unter anderem 20 verschiedene Rebsorten rund um das Weindenkmal, damit man an einem Platz die verschiedensten Merkmale von Farbe und Form der Blätter als auch der reifenden Trauben ersehen kann.


 

 


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