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Sterbefall

Ansprechpartner

Renate Unger
Melde- und Standesamt, Amtskassa
Telefon +43 (0) 2685 82 01 - 11
Fax +43 (0) 2685 8854-20

Die folgenden Schritte müssen möglichst bald nach Eintreten des Todesfalles durchgeführt werden:

Anmeldung des Todesfalles

Die Anmeldung des Todesfalles beim jeweiligen Bestattungsunternehmen ist wegen der Abholung des/der Verstorbenen, der Auswahl des Sarges, der Bestimmung von Art und Ablauf der Bestattungsdurchführung und Formulierung des Partentextes wichtig.
Bitte nehmen Sie telefonisch bzw. persönlich mit einem Bestattungsunternehmen Kontakt auf.

Das Bestattungsunternehmen ist mit der Beistellung der Särge, der Abholung des/der Verstorbenen vom Sterbeort, der Abhaltung der Trauerfeier und dem Führen der Kondukte zum Grab betraut.

Achtung:
Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen darf die Bestattungsdurchführung erst dann erfolgen, wenn die Totenbeschau sowie die Beurkundung des Todesfalls durch das Standesamt vorgenommen wurden.

Ärztlicher Behandlungsschein

Den ärztlichen Behandlungsschein benötigt der/die AmtsärztIn zur Beurteilung der Todesursache (Totenbeschau). Man erhält ihn beim/bei der behandelnden ÄrztIn des/der Verstorbenen.

Achtung:
Wird kein ärztlicher Behandlungsschein beigebracht, erfolgt in der Regel eine Obduktion des/der Toten.

Eintragung im Sterbebuch

Nach der Totenbeschau ist die Eintragung im Sterbebuch bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt vornehmen zu lassen.
Zur Anzeige beim Standesamt sind in folgender Reihenfolge verpflichtet:  
  • EhegattIn oder sonstige Familienangehörige
  • der/die letzte UnterkunftgeberIn
  • sonstige Personen, die vom Tod auf Grund eigener Wahrnehmungen Kenntnis haben  

Jene Person, die die Anzeige erstattet, hat sich mit einem Ausweis (möglichst mit Lichtbildausweis) zu legitimieren. Dem Standesamt sind die vom/von der TotenbeschauärztIn ausgestellte "Anzeige des Todes" und die darin enthaltene "Todesbescheinigung" zu übergeben. Ferner sollen folgende Personaldokumente des/der Verstorbenen (soweit vorhanden) vorgelegt werden:

mitzubringende Dokumente:
  • Formular "Anzeige des Todes" und die darin enthaltene "Todesbescheinigung"
  • eigener Lichtbildausweis
  • Personaldokumente des/der Verstorbenen soweit vorhanden: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis oder Heimatschein (Heimatrollenauszug), Heiratsurkunde, Meldezettel 
  • bei Verwitweten: zusätzlich Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde 
  • bei Geschiedenen: zusätzlich Scheidungsurteil 
  • bei AkademikerInnen: zusätzlich urkundlicher Nachweis akademischer Grades 


Hinweis:
Im Regelfall nimmt diese Anzeige jedoch das Bestattungsunternehmen für Sie vor.

Gebühren:
€ 7,20 Bundesgebühr plus € 2,10 Verwaltungsabgabe für die Sterbeurkunde  Hinweis: Die Todesbestätigung (notwendig für die Sozialversicherung) ist gebührenfrei.